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Lenzing AG setzt im Instandhaltungslager auf AutoID-System von B&M TRICON

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Lenzing AG setzt im Instandhaltungslager auf AutoID-System von B&M TRICONCellulosefasern sind weltweit mit einem Namen untrennbar verbunden: Lenzing. Egal ob Modebekleidung, aufreizende Dessous, liebliche Kinderbekleidung, ob Anti-Allergie-Bettzeug oder sterile Verbandsstoffe, die Rohmaterialien dazu stammen meistens von der Lenzing AG. Im Instandhaltungslager des Stammwerks der Lenzing AG steht seit Ende des Vorjahres ein B&M Datenerfassungssystem im Einsatz, das die Online-Verbuchung aller Lagerbewegungen über die DATAKEY-Middleware im SAP-System ermöglicht.

Weltmarktführer
Die Lenzing Gruppe ist Marktführer bei Cellulosestapelfasern und stellt darüber hinaus auch hochwertige Kunststoff-Spezialfasern her. Weltweit arbeiten ca. 6.000 Menschen in der Lenzing AG, die 2008 mit der Produktion von über 540.000 Tonnen Cellulosefasern und anderen veredelten Rohstoffen einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro erwirtschaftete.

Die größte Produktionsstätte der Lenzing AG befindet sich im gleichnamigen oberösterreichischen Ort nahe  dem Attersee. Die Drehscheibe für die Instandhaltung der gigantischen voll integrierten Produktionsanlage ist das zentrale Ersatzteillager mit über 20.000 verschiedenen Artikeln – von der einfachen Dichtung bis zum Hochleistungs-EMotor. Im Vorjahr wurde das Projekt „Lager-Prozessoptimierung“ konzipiert und noch im gleichen Jahr erfolgreich umgesetzt. Zentrales Element dieser Prozessoptimierung war die Umstellung von belegbasierenden Lagerbewegungen auf einen papierlosen Ablauf. Manfred Razenberger, zuständiger Projektleiter: „Wir wussten, dass wir für die Realisierung unsere Ideen ein Datenerfassungssystem benötigen, das sowohl die Offline- als auch die Online-Erfassung ermöglicht und in beiden Fällen für eine nahtlose Verbuchung der Warenbewegungen in unserem ERP-System sorgt. Mobilität und Flexibilität war gefragt.“

Zuerst interessierte sich das Lenzinger-Projektteam für eine RFID-Lösung. Im Zuge dessen entstand bei einem der RFID-Informationstage auch der erste Kontakt zu B&M TRICON. Projektleiter Razenberger: „Wir sahen, dass wir es hier mit Profis zu tun hatten. Die wollten uns nicht einfach schnell was verkaufen sondern nahmen beratend an unserer Lösungssuche teil. Die Inputs waren sehr wertvoll für uns“. Schließlich erkannte man, dass eine RFID-Lösung für das Instandhaltungslager nicht zielführend ist und entschied sich für eine klassische Barcode-Lösung. „Wir kamen von der Idee ab, jedes einzelne Teil zu etikettieren und schufen eine sehr praktische Lösung durch die Etikettierung der Lagerplätze“, erklärt der Projektleiter. Im 35.000 m3 großen zentralen Ersatzteillager werden 1DBarcodes verwendet, im Außenlager für die Verpackungsmaschinen wird der 2D Data-Matrix-Code eingesetzt.

Projektleiter Razenberger: „Das B&M-TRICON-System gibt uns hier vollkommene Freiheit. Wir verwenden Handterminals, deren Scanner sowohl das Lesen von 1D- als auch 2D-Codes erlaubt.“

Abwicklung früher und jetzt
Mit DataMatrix-Code gekennzeichnete LagerplätzeVor der Einführung des B&MSystems kam die von den Technikern angeforderte Teilereservierung aus dem Instandhaltungsauftrag auf Papier. Heute kommt der Beleg digital und alles Weitere wird mit dem Intermec Handterminal erledigt. Kommt ein Techniker mit einem Entnahmeschein, so scannt der Lagerist mit dem Handterminal nur mehr den Barcode und sieht dort sofort alle Details inklusive der wegoptimierten Lagerorte und den Bestand. Beim Ausfassen scannt er den Lagerort, entnimmt das Ersatzteil und schließt den Entnahmeprozess mit der Online-Verbuchung im SAP ab.

Wenn an einem der SAP-Terminals in der Produktion eine Teilereservierung vorgenommen wird, erfolgt über das Priorisierungssystem eine Meldung im Lager, worauf die dringend benötigten Teile sofort für die Abholung vorbereitet werden können. Unterstützt wird die Ersatzteilauswahl durch einen digitalen webbasierenden Lagerkatalog, wo die Mitarbeiter die Teile nach verschiedenen Suchkriterien auswählen und in ihre Ersatzteilanforderung übernehmen können. Projektleiter Razenberger: „Vor Einführung des neuen Systems mussten wir jährlich über 40.000 A4-Seiten drucken, um die Ersatzteilabwicklung bewerkstelligen zu können. Der webbasierende Online-Katalog und das B&M-TRICON-System habe es ermöglicht, jetzt großteils papierlos und fehlerfreier arbeiten zu können“.

Projektrealisierung in kurzer Zeit
Budgetiert wurde das Projekt für 2008 unter dem Titel ‚Prozessoptimierung in der Ersatzteilbewirtschaftung'. Anfang des Jahres gab es die ersten Gespräche und Referenzbesuche bei Melitta und Puma. Herr Razenberger: „Die Rückmeldungen dieser B&M-TRICON-Kunden stimmten uns sehr zuversichtlich. Im Juni wurde daher der Auftrag an B&M TRICON erteilt“. Ziel war, die Inventur Anfang Dezember bereits mit dem neuen System abzuwickeln. Die Stichprobeninventur war auch die Feuertaufe des B&M Datenfunksystems. Die Mitarbeiter wurden bei der Inventur erstmals 'live' mit dem System konfrontiert. Die Vorbereitung war durchdacht und das System lief so gut, dass die Inventur mit dem B&M-TRICON System in der Hälfte der sonst üblichen Zeit abgewickelt werden konnte.
 
Damit war das neue MDE-System auf Anhieb bei allen Lagermitarbeitern akzeptiert. Ein Lagermitarbeiter: „Die Handterminals sind praktisch, erleichtern die Arbeit und machen die Abwicklung sicher und fehlerfrei.“ Das B&M-TRICON-System umfasst Datenfunk-Handterminals Intermec CK31, die Middleware DATAKEY, die auf einem eigenen Server läuft und den DATAKEY-Leitstand, der für mehrere Arbeitsplätze lizenziert ist. Auf den Intermec CK31 werden mit den DATAKEY-Bildschirmmasken mit Hilfe von Menüs, Listen, Text und Grafikinformationen alle Arbeitsprozesse angeleitet.

Hier können auch online aus SAP direkt Informationen abgefragt werden. Bemerkt z.B. ein Mitarbeiter im Regal eine Ungereimtheit, so kann er sich sofort mit dem Handterminal über den Materialstand Klarheit verschaffen. Im Instandhaltungsbereich der Lenzing AG werden pro Jahr ca. 10.000 Belege abgearbeitet. Dazu zählen der Standard-Wareneingang laut Ersatzteil-Nachbestellung, die Teileausgabe auf Aufträge und Kostenstellen und die Rückbuchung nicht verwendeter Ersatzteile. Die Teilebewegungen finden aber nicht nur in der Normarbeitszeit statt, da das Werk ja rund um die Uhr das ganze Jahr läuft. Daher müssen auch ungeplante Entnahmen, zu Zeiten, wo kein Lager ist da ist, durchgeführt werden können. Die Mitarbeiter des Instandhaltungsteams können jederzeit ein B&M-Terminal nehmen, sich anmelden, das Etikett am Lagerort des gewünschten Ersatzteils scannen und den Teil, unter Eingabe der jeweiligen Kostenstelle / Auftrag entnehmen. Am nächsten Werktag sieht der Lagerleiter das Protokoll des Entnahmevorgangs und gibt dieses frei, womit es im SAP verbucht wird.

SAP & DATAKEY
EDV-mäßige Drehscheibe bei der Lenzing AG ist SAP R/3. Trotzdem entschied man sich mit der B&M-Middleware DATAKEY für eine unabhängige 'Andock-Lösung'. Projektleiter Razenberger: „Wir wollten bewusst keine direkte Online-Verbuchung im SAP, sondern über die Zwischenspeicherung im DATAKEY-Server eine zeitnahe Verbuchung im SAP. Wichtig ist die papierlose und fehlerfreie Abwicklung und das zu jeder Zeit.“ Die direkte Einbindung der mobilen Datenerfassung in SAP wäre als Online-Terminallösung zwar möglich gewesen, war den Projektverantwortlichen aber zu unflexibel und zu teuer. Die B&M TRICON DATAKEY-Serverlösung ist flexibler, sicherer und letztendlich auch günstiger – und zukunftstauglicher.

Projektleiter Razenberger: „Da DATAKEY bereits in der Zentrale installiert ist, beschränkt sich der Aufwand für weitere Rollouts in den anderen Produktionsstandorten hauptsächlich auf die Anschaffung zusätzlicher lizensierter Hardware. Das ist kostengünstig und kann rasch umgesetzt werden“.

Projekt-Highlights
- ermöglicht Online-Verbuchung aller Warenbewegungen über die Middleware DATAKEY im SAP-System
- belegbasierende Lagerabwicklung wurde auf papierlosen Ablauf umgestellt
- gemischter Einsatz von 1D Barcode und 2D (DataMatrix) Code
- Bildschirmmasken leiten die Benutzer mit Hilfe von Menüs, Listen, Text- und Grafikinformationen bei ihren Arbeitsprozessen
- B&M-TRICON-System ermöglicht papierloses und fehlerfreies Arbeiten
- schon 1. „elektronische“ Inventur benötigte nur die halbe Zeit
- Zugriff zum Ersatzteillager rund um die Uhr – auch ohne Lageristen
- Zwischenspeicherung im DATAKEY-Server erhöht die Betriebssicherheit
- DATAKEY-Serverlösung ist flexibler, sicherer, günstiger und zukunftstauglicher

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.bm-tricon.com

http://www.lenzing.com

Tags:     Lenzing AG      Instandhaltungslager      AutoID-System      B&M TRICON      b6m      tricon      instandhaltung      systemintegration
 

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