Taunusstein, 18.04.2009 - Größere Bedeutung von Mobilität in Krankenhäusern / Vorteile wie Compliance-Umsetzung, Fehlerreduktion und Arbeitsgenauigkeit führen zu höheren Investitionen
Mobile Kommunikationslösungen werden auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Einer aktuellen, im Auftrag von Motorola durchgeführten Studie zufolge messen 80 Prozent aller IT-Entscheider in der Gesundheitsindustrie mobilen Technologien größere Bedeutung bei als noch 2008. Als entscheidende Vorteile nannten die Befragten vor allem eine größere Genauigkeit bei der Auftragsbearbeitung, weniger manuelle Fehler und eine höhere Produktivität von Mitarbeitern durch die breiten Einsatzmöglichkeiten mobiler Lösungen.
39 Minuten täglicher Zeitgewinn durch mobile Lösungen
Laut dem Motorola Enterprise Mobility Healthcare Barometer sparen Ärzte und Pflegekräfte durch die Nutzung mobiler Anwendungen durchschnittlich 39 Minuten Arbeitszeit pro Tag für zentrale Aufgaben ein. In der gewonnenen Zeit können sie Patienten noch besser versorgen. Die digitale Erfassung und Übermittlung von Daten sorgt außerdem dafür, manuelle Fehler bei der Verschreibung und Verabreichung von Medikamenten um bis zu 31 Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus ermöglichen mobile Technologien eine höhere Genauigkeit bei der Erstellung von qualitativ hochwertigen Compliance-Berichten und bei der Bearbeitung von Aufgaben rund um den Patienten, wie Medikation, Laborproben und Patiententransporte.
Durch Mobilität gestützte Prozesse verbessern Effizienz
Neben den genannten Vorteilen hat das Healthcare-Barometer auch wichtige Anwendungen mobiler Lösungen im Gesundheitswesen identifiziert: das Führen elektronischer Gesundheitsakten (28 Prozent), die computergestützte Eingabe ärztlicher Anweisungen (15 Prozent) und die Verwaltung von Medikamenten (13 Prozent). Darüber hinaus investieren Unternehmen im Gesundheitswesen zunehmend in mobile Technologien, die für die Nachverfolgung von Medikamenten, medizintechnischen Geräten oder Patientenproben sowie für die Anlagen- und Bestandsverwaltung eingesetzt werden.
Hoher Return-of-Invest und Compliance-Unterstützung
Die befragten IT-Entscheidungsträger begründeten ihre Investitionen in mobile und drahtlose Lösungen am häufigsten mit einem hohen Return in Investment (ROI) und günstigen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership – TCO). Vor allem in Europa ist die vereinfachte Einhaltung von Compliance-Vorgaben (40 Prozent) eine wichtige Ursache für die Einführung der Technologien.
Lösungen für mobile Sprach- und Datererfassung gefragt
Um das Potenzial mobiler Technologien voll auszuschöpfen, haben viele Unternehmen bereits eine Mobilitätsstrategie entwickelt. Europäische IT-Entscheider im Gesundheitsbereich liegen hier mit 46 Prozent deutlich hinter Amerika (70 Prozent), jedoch vor der Region Asien-Pazifik (41 Prozent).
„Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter stehen vor einem Dilemma: Aufgrund steigender Patientenzahlen wächst der Effizienzdruck. Gleichzeitig müssen Patienten optimal versorgt werden“, so Olaf May, Senior Director Germany bei Motorola Enterprise Mobility business. „Pflegepersonal und Ärzte benötigen deshalb ausgereifte Lösungen, die sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, ohne wichtige Abläufe bei der Betreuung von Patienten zu unterbrechen. Motorola bietet eine große Bandbreite an mobilen Computern und Barcode-Lesegeräten sowie RFID- und drahtlosen Netzwerktechnologien. Mit diesen Lösungen adressiert Motorola die im Rahmen des Healthcare-Barometers identifizierten Schwachstellen. So entstehen mobile Anwendungen für eine effizientere, kontinuierliche Patientenversorgung ohne Einschränkungen.“
Kontaktdaten und weitere Informationen:
http://business.motorola.com/XC-DE/enterprisemobility/index.html





